Die Kreisgruppe Kusel macht auf die aktuelle ASP‑Lage aufmerksam und bittet alle Jagdausübungsberechtigten sowie weitere Beteiligte um konsequentes Mitwirken.
Hintergrund
Im nordrhein‑westfälischen Kreis Olpe sind am 25. Juni 2025 erneut infizierte Wildschweinkadaver festgestellt worden. Damit weitet sich das dortige Seuchengeschehen weiter aus und rückt näher an Rheinland‑Pfalz heran. Land NRW
Aufgaben der Jägerschaft im Landkreis Kusel
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Bestandsreduktion: Schwarzwild in allen Revieren intensiv bejagen – besonders in Grenzrevieren zu NRW.
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Verpflichtende Proben: Bei Fall‑, Unfall‑ und krank erlegtem Wild unverzüglich Blut‑ bzw. Organproben entnehmen und mit dem Probenbegleitschein an das LUA‑Labor einsenden. Früherkennung ist entscheidend, um eine Ausbreitung zu verhindern. Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
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Dokumentation: Abschüsse und Probenentnahmen vollständig in Wildbewirtschaftungs‑ und Streckenlisten erfassen.
Mitwirkung von Forst‑ und Erntehelfern
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Essen‑ und Wurstreste nur in geschlossenen Müllbehältern entsorgen.
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Kein Füttern von Haus‑ oder Wildschweinen.
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Betriebliche Hygieneregeln strikt befolgen (Stiefelwechsel, Händehygiene).
So wird das Einschleppen des Virus über kontaminierte Lebensmittel verhindert. Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
Meldung von Totfunden
Wildschweinkadaver bitte umgehend beim Revierinhaber oder direkt beim Veterinäramt der Kreisverwaltung Kusel melden (Tel. 06381‑424‑250). Die App Tierfund‑Kataster erleichtert die Standortübermittlung.
Kontakt
Merlin Steiner – Amtstierarzt Landkreis Kusel
Tel. 06381‑424‑255 | E‑Mail merlin.steiner@kv‑kusel.de
Weiterführende Informationen (Merkblätter, Monitoring‑Anordnung, Kartenmaterial) stellt das Landesuntersuchungsamt Rheinland‑Pfalz online zur Verfügung.


